Im Frühjahr 2026 schlossen mehrere Zoos in Nordamerika für einen Tag ihre Pforten, nachdem die Betreiber Ziel von Drohungen geworden waren. Immer wieder wurde nach einer proaktiven Reaktion und einer gründlichen Überprüfung durch die Strafverfolgungsbehörden keine unmittelbare Gefahr festgestellt, und die Einrichtung wurde am nächsten Tag wieder geöffnet.
„Swatting“ wird vom US-Heimatschutzministerium als böswillige Handlung definiert, bei der ein falscher Notruf bei der Polizei getätigt wird, um eine schwerwiegende, andauernde Krise zu melden – wie beispielsweise eine Bombendrohung oder einen Amokläufer. Oft versucht der Anrufer, die Notrufzentrale dazu zu verleiten, schwer bewaffnete Einsatzkräfte zum Standort eines ahnungslosen Opfers zu schicken.
Was sollte ein Betreiber einer Familienunterhaltungsanlage tun, wenn er Opfer einer Drohung wird?
„Die erste Reaktion ist entscheidend“, erklärt das Orange County Sheriff’s Office (OCSO) in Zentralflorida. „Betroffene Freizeiteinrichtungen sollten jede Drohung als glaubwürdig einstufen, bis sie von den Strafverfolgungsbehörden geprüft wurde.“



