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Spaßwelt

Auf der Suche nach dem neuen Unbekannten: Trends für die Haunting-Industrie

02:31 PM • Von Scott Swenson

Der Branchenexperte Scott Swenson erörtert mehrere Trends, die jetzt auftauchen, wiederkehren oder endlich zum Standard werden, wenn es um die Zukunft der Spukhäuser geht.

Guests in a Maze at Busch Gardens Tampa
Gäste in einem Labyrinth in Busch Gardens Tampa. Foto mit freundlicher Genehmigung von Busch Gardens.

"Nur das Unbekannte macht dem Menschen Angst. Aber wenn ein Mensch sich dem Unbekannten gestellt hat, wird dieser Schrecken zum Bekannten."
-Antoine de Saint-Exupéry

Die Branche der Spukattraktionen basiert auf einer einfachen Herausforderung: Ein Publikum kann nicht zweimal auf die gleiche Weise erschreckt werden. Aus diesem Grund muss sich die Branche - insbesondere im Bereich der Themenparks - ständig neu erfinden. Im Folgenden finden Sie einige Trends, die jetzt auftauchen, wiederkehren oder endlich zum Standard werden, während die Spukhäuser in die Zukunft blicken.

Verbessertes Storytelling

Storytelling ist kein Unterscheidungsmerkmal mehr, es ist das absolute Minimum. Die Gäste sind nicht mehr an unzusammenhängenden Schreckmomenten interessiert, denen es an Kontext oder Kontinuität fehlt. Stattdessen werden Spukhäuser, Labyrinthe und komplette Erlebniswelten zunehmend mit einer zusammenhängenden Geschichte konzipiert. Diese Geschichten geben dem Schrecken einen Sinn, den Figuren ein emotionales Gewicht und dem Erlebnis eine bleibende Erinnerung. Eine schwache Geschichte macht eine Attraktion vergesslich; eine starke Geschichte lässt die Angst noch lange nach dem Schrei nachklingen.

Ausweitung auf mehrere Demografien

Die Branche entfernt sich immer mehr vom Modell des Herbstfestivals, das "für jeden etwas" bietet und oft niemanden besonders zufrieden stellt. Erfolgreiche Veranstalter schaffen stattdessen unterschiedliche Erlebnisse für bestimmte Zielgruppen - und nutzen dabei oft dieselben Räumlichkeiten auf unterschiedliche Weise. Familienfreundliche "Süßes-oder-Saures"-Veranstaltungen können tagsüber stattfinden, während sich die Abende in intensive Erlebnisse für Jugendliche und Erwachsene verwandeln. Einige Parks experimentieren sogar mit 18+ oder 21+ Veranstaltungen. Die Schlussfolgerung ist einfach: Definieren Sie Ihr Publikum, und wenn Sie mehrere Zielgruppen erreichen wollen, konzipieren Sie mehrere Veranstaltungen.

Party-Elemente

Bei Spukattraktionen geht es nicht mehr nur um Angst, sondern auch um soziale Kontakte. Tanzzonen, Themenbars, DJ-Bereiche und clubähnliche Umgebungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sorgen für Abwechslung, verlängern die Aufenthaltsdauer und regen zum Austausch an - sowohl persönlich als auch über die sozialen Medien. Party-Elemente steigern auch die Einnahmen aus Speisen, Getränken und Waren und erhöhen die Attraktivität. Machen Sie den Spuk zu einem Erlebnis, bei dem die Gäste verweilen wollen, anstatt nur zu fliehen.

Engagement außerhalb der Saison

Die Angst hat sich weit über die Halloween-Saison hinaus ausgebreitet. Die Betreiber erweitern ihre Spukerlebnisse jetzt durch ganzjährige Attraktionen und zeitlich begrenzte Feiertagsüberschneidungen. Veranstaltungen zum Valentinstag, Freitag, der 13. und Horror-Events, die auf geistigem Eigentum basieren, erweisen sich weiterhin als rentabel. Die Gäste zeigen das ganze Jahr über einen starken Appetit auf qualitativ hochwertige Gruselveranstaltungen.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist zunehmend hinter den Kulissen präsent. Im Haunt-Bereich kann KI dabei helfen, das Timing der Gruselgeschichten zu optimieren, den Publikumsfluss zu verbessern und die kreative Entwicklung in einem frühen Stadium zu unterstützen. Der entscheidende Unterschied ist das Verständnis, dass KI die Kreativität unterstützt. Richtig eingesetzt, ermöglicht KI Kreativteams und Betreibern, schnellere und besser informierte Entscheidungen zu treffen. Setzen Sie KI strategisch ein und überlassen Sie der menschlichen Vorstellungskraft die endgültige Formgebung.

Scott Swenson Headshot
Scott Swenson

Scott Swenson, ICAE, has spent more than 30 years bringing stories to life as a writer, director, producer, educator, and performer. In 2014, after working 21 years with Busch Gardens Tampa Bay, Scott formed Scott Swenson Creative Development. Since then, he has created impactful experiences for clients around the world. Connect with him on LinkedIn.

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