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Sicherheits-Ecke: Mehr Sicherheit im Wasser
Die Prävention von Ertrinkungsunfällen als unser Grundprinzip

WASSER IST DER UNTERNEHMERISCHE MAGNET UNSERER BRANCHE – es bietet Nervenkitzel, Entspannung und Erfrischung von der Sommerhitze. Doch für Betreiber von Wasserparks bedeutet das Vorhandensein von Wasser ein kompromissloses Engagement für das Wohlbefinden der Gäste. Ertrinkungsprävention darf nicht nur ein isoliertes Protokoll sein; sie muss die Grundlage bilden, auf der jeder erfolgreiche Wasserpark und jede erfolgreiche Wasseranlage betrieben wird.
Die Statistiken zur Wassersicherheit sind eine ernüchternde Erinnerung daran, warum unsere Wachsamkeit so wichtig ist. Weltweit fordert das Ertrinken laut der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr etwa 230.000 Menschenleben. In den Vereinigten Staaten zeigen aktuelle Daten der Centers for Disease Control, dass die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken leider steigt – mit mehr als 4.500 Todesfällen jährlich. Derzeit ist Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kindern im Alter von 1 bis 4 Jahren, und mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den USA hat noch nie einen offiziellen Schwimmkurs besucht. Fast alle Ertrinkungsfälle sind vermeidbar; die meisten ereignen sich aufgrund von Aufsichtslücken oder fehlenden physischen Absperrungen.
So wie sich die Freizeitindustrie weiterentwickelt, muss sich auch unser Ansatz zur Sicherheit im Wasser weiterentwickeln. Eine proaktive Prävention von Ertrinkungsunfällen erfordert eine mehrschichtige Strategie, die gründliche Schulungen, die Gestaltung der Anlagen und unermüdliche Aufklärungsarbeit der Öffentlichkeit miteinander verbindet und durch moderne Best Practices ergänzt wird.
Diese Maßnahmen können sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Gästen ein kontinuierliches Bewusstsein schaffen:
- Überprüfung und Auditierung der Schutzzonen: Überprüfen Sieregelmäßig die Schutzzonen der Rettungsschwimmer und führen Sie unangekündigte „Drop-Drills“ mit untertauchbaren Puppen und Silhouetten durch. Testen Sie Ihr Team regelmäßig, um die Einsatzkräfte bereit und wachsam zu halten. Schulen Sie Führungskräfte darin, zu erkennen, wenn Rettungsschwimmer nicht aufmerksam handeln, und seien Sie bereit, Probleme sofort anzugehen.
- Aktive Aufklärung der Gäste: Klare Beschilderung, streng durchgesetzte Größenanforderungen und Gewichtsbeschränkungen für Schwimmflöße sowie verbindliche Vorschriften zum Tragen von Schwimmwesten für Nichtschwimmer sind entscheidende administrative Kontrollmaßnahmen. Betreiber sollten erwägen, interaktive Stationen zur Anpassung von Schwimmwesten am Eingang einzurichten, um Eltern bereits beim Betreten der Anlage proaktiv aufzuklären.
- Befähigung des Personals an vorderster Front: Fördern Sie eine Kultur, in der sich Rettungsschwimmer voll und ganz befähigt fühlen, ihre Trillerpfeifen zu benutzen, Regeln durchzusetzen und unsicheres Verhalten von Gästen zu unterbinden, bevor es zu Notfällen eskaliert. Erwägen Sie, gutes Verhalten des Personals mit Anreizprogrammen zu belohnen, beispielsweise durch die sofortige Vergabe von Belohnungsmarken (Perlen, Aufkleber, Punkte) für bestimmte gewünschte Verhaltensweisen, die das Personal später gegen Prämien eintauschen kann. Es handelt sich um ein System zur Verhaltensänderung, das Leistung, Arbeitsmoral und Engagement steigern kann, indem es konkrete Anerkennung für arbeitsbezogene Leistungen bietet.
Weltweiter Tag zur Prävention von Ertrinkungsunfällen
Der Sommer bietet Betreibern eine hervorragende Gelegenheit, diese Initiativen in größerem Umfang voranzutreiben. Der 25. Juli ist weltweit als Welt-Tag zur Verhütung von Ertrinkungsunfällen anerkannt und dient als wichtiger Anlass, um lebensrettende Lösungen in den Vordergrund zu rücken.
Die weltweit größte Schwimmstunde
Zeitgleich damit findet am 25. Juli die „Weltgrößte Schwimmstunde“ (WLSL) statt. Wir empfehlen den Einrichtungen dringend, sich als Austragungsort anzumelden. Die Teilnahme an der WLSL ist eine hervorragende Möglichkeit, das Bewusstsein für die wichtige Wassersicherheit direkt in Ihrer lokalen Gemeinschaft zu stärken.
Letztendlich ist die Prävention von Ertrinkungsunfällen ein fortlaufender Prozess. Indem wir unsere Arbeit an diesen zentralen Sicherheitsthemen ausrichten, stellen wir sicher, dass unsere Einrichtungen Orte der Freude, des Nervenkitzels und bleibender positiver
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