Neue Studie erweitert die wirtschaftliche Analyse der Freizeitbranche auf Lateinamerika und die Karibik

Lateinamerika und Karibik (15. April 2024) – Die IAAPA, der weltweite Branchenverband für die Freizeitparkbranche, hat ihre Studie erweitert und deckt nun die gesamte Freizeitparkbranche in den 27 Ländern bzw. Märkten Lateinamerikas und der Karibik ab. Diese umfassende Studie, die im Jahr 2023 durchgeführt und von Tourism Economics im Auftrag der IAAPA auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 2022 erstellt wurde, berücksichtigt erstmals alle Attraktionskategorien und liefert damit einen ganzheitlichen Überblick über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Branche.
Zusätzlich zu den bisher im Fokus stehenden Kategorien Themen-/Vergnügungsparks, Wasserparks und Familienunterhaltungszentren (FECs) umfasst diese Studie nun ein breiteres Spektrum an Attraktionen, darunter Zoos/Aquarien, Museen/Wissenschaftszentren, historische, kulturelle oder naturbezogene Sehenswürdigkeiten sowie andere thematische Attraktionen.
Die Studie bewertet die wirtschaftlichen Auswirkungen der Attraktionsbranche anhand zweier Komponenten:
1. Direkte Auswirkungen: Dazu gehören Ausgaben, Beschäftigung und Löhne, die direkt in den Attraktionen selbst anfallen, darunter Eintrittsgelder, Verkäufe von Speisen und Getränken, Einkäufe im Einzelhandel und mehr. Dies erstreckt sich auch auf Ausgaben außerhalb der Attraktionen in Hotels, Restaurants, Geschäften, im Verkehrswesen usw., die durch Besuche der Attraktionen ausgelöst werden.
2. Indirekte und induzierte Auswirkungen: Diese Auswirkungen gehen von der Lieferkette der Attraktionsbranche aus und resultieren aus der Erbringung der erforderlichen Dienstleistungen, die wiederum Leistungen anderer Unternehmen erfordern. Dieser Welleneffekt erstreckt sich auf die gesamte Wirtschaft und generiert zusätzliche wirtschaftliche Aktivität, wenn Haushalte ihr Einkommen ausgeben.
Zitat von Paulina Reyes, Vizepräsidentin und Geschäftsführerin für Lateinamerika und die Karibik bei der IAAPA: „Diese umfassende Studie stellt einen bedeutenden Meilenstein für unser Verständnis der wirtschaftlichen Auswirkungen der Attraktionsbranche in Lateinamerika und der Karibik dar. Durch die Untersuchung aller Attraktionskategorien und die Bewertung ihrer Beiträge über verschiedene wirtschaftliche Kanäle gewinnen wir wertvolle Einblicke in die Rolle der Branche als Motor für Wirtschaftswachstum und Entwicklung in der Region.“
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gehören:
- Gesamteinnahmenauswirkungen: Die gesamten Einnahmenauswirkungen der Freizeitindustrie in den untersuchten Ländern belaufen sich auf beeindruckende 30,1 Milliarden US-Dollar.
- Beschäftigung: Die Branche sichert insgesamt 828.400 Arbeitsplätze, davon 528.100 in direkter Beschäftigung und weitere 300.300 in indirekter und induzierter Beschäftigung.
- Gezahlte Steuern: Die Attraktionsbranche trägt mit insgesamt 2,8 Milliarden US-Dollar an Steuern bei und unterstützt damit öffentliche Dienstleistungen und den Ausbau der Infrastruktur in der gesamten Region.
Diese Ergebnisse unterstreichen den bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag der Freizeitparkbranche zu den Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik und heben ihre Rolle als Motor für Umsatzgenerierung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen hervor.
Die IAAPA setzt sich weiterhin dafür ein, ihren Mitgliedern wertvolle Forschungsergebnisse und Ressourcen zur Verfügung zu stellen und so Wachstum und Spitzenleistungen in der Freizeitindustrie weltweit zu fördern. IAAPA-Mitglieder können den vollständigen Bericht online herunterladen; für Nichtmitglieder steht er zum Kauf bereit.
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